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Cyberattacke auf Werkzeug-Hersteller Einhell

Mit weltweit gut 1600 Mitarbeiter und mehr als 500 Millionen Euro Umsatz wurde der Werkzeug Hersteller Opfer eines Cyberangriffes.

In einer so genannten Ad Hoc-Meldung berichtet die Einhell Germany AG, dass die IT Systeme am 19. Dezember Ziel eines Angriffs von erpresserischen Computerhackern wurden.

Zunächst hatte das „Handelsblatt“ über den Angriff berichtet, hinter dem offenbar die Hacker-Gruppe „Maze“ steckt. Die Kriminellen wollen „Lösegeld“ für gekaperte Daten erpressen. Experten raten, nicht auf die Forderungen einzugehen, da Cyber-Attacken dieser Art sonst fortgesetzt würden.

Die Systeme in der Einhell-Zentrale im niederbayerischen Landau mussten aufgrund des Vorfalls gemäß interner Sicherheitsvorkehrungen kontrolliert heruntergefahren werden. Nach kurzer Zeit, so das Unternehmen, konnten die Systeme und Daten wiederhergestellt werden. Der Angriff wurde unverzüglich den Behörden angezeigt. Unter Verweis auf laufende Ermittlungen will sich der Hersteller von Werkzeugen und Gartengeräten auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks nicht näher zu dem Vorfall äußern.

Verweigert Einhell das Lösegeld, könnten die Kriminellen den Mittelständler weiter unter Druck setzen. Das sei das übliche Vorgehen von der Hackergruppe „Maze“, die bisher vorrangig in den USA und Italien aktiv waren. Die Erpresser bieten ihren Opfern an, nach Erhalt von Lösegeld die blockierten Firmendaten wieder freizugeben.

Laut dem Viren-Spezialisten McAfee verlangt Maze von betroffenen Organisationen, per Mail mit ihnen Kontakt aufzunehmen, um nach einer Geldzahlung die Dateien wieder freizugeben und Kopien zu löschen, die sonst veröffentlicht werden sollten. Dabei soll es um recht hohe Beträge gehen: So soll Maze im November vom Sicherheitsunternehmen Allied Universal umgerechnet rund zwei Millionen Euro in Bitcoins verlangt haben, wie das „Handelsblatt“ berichtet. Bitcoins unterlaufen die üblichen Behörden-Kontrollen und erschweren so eine Strafverfolgung.

Erfahren Sie mehr dazu im Newsbericht auf den Nachrichtenportalen Focus.de und Handelsblatt.com.

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