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Für zufriedene Mitarbeiter

Nicht zuletzt auch wegen des Fachkräftemangels ist es für Unternehmen wichtig, gute Mitarbeiter so lange wie möglich zu halten und für Neue ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Eine aktuelle Studie zeigt, wie zufrieden Arbeitnehmer aktuell sind und welche Faktoren ihnen am Arbeitsplatz wichtig sind.

18.02.2019 (verpd) Sind Mitarbeiter unzufrieden mit ihrem Job, kann das zahlreiche negative Auswirkungen für den Arbeitgeber wie höhere Fehlzeiten bis hin zu einer hohen Personalfluktuation haben. Eine aktuelle Studie einer Unternehmensberatung zeigt, dass das Gehalt und die Arbeitsplatzsicherheit alleine nicht reichen, damit Arbeitnehmer zufrieden sind.

Dass sich die Zufriedenheit der Mitarbeiter positiv für den Arbeitgeber auswirken kann, zeigen diverse Studien. Unter anderem sind bei zufriedenen Mitarbeitern das Arbeitsengagement und Loyalität zum Arbeitgeber höher und die Fluktuation sowie die Fehlzeiten der Arbeitnehmer geringer. In der repräsentativen Umfrage „Fehlzeitreport 2018“ kommt das Wissenschaftliche Institut der AOK zum Beispiel zu dem Ergebnis, dass zufriedene Mitarbeiter im Durchschnitt 9,4 krankheitsbedingte Fehltage hatten, unzufriedene dagegen mehr als doppelt so viele, nämlich 19,6 Fehltage.

Hierzulande sind jedoch bei Weitem nicht alle Mitarbeiter zufrieden und motiviert, wie die aktuelle Studie „Voice of the Workforce“ der Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Deloitte belegt. Grundlage der Studie war eine Befragung von mehr als 15.000 Arbeitnehmern in zehn europäischen Ländern, davon 2.000 Firmenmitarbeiter in Deutschland.

Jeden fünften Jüngeren motiviert sein Job nicht

So gab hierzulande bei den jüngeren Mitarbeitern rund jeder Fünfte an, dass ihn sein Job nicht motiviert – konkret bekannten sich dazu 20 Prozent bei den unter 35-Jährigen und sogar 22 Prozent bei den 35- bis 44-Jährigen. Bei den ab 45-Jährigen waren es dagegen nur zwölf Prozent.

28 Prozent der befragten Beschäftigten im Alter von unter 35 Jahren gaben außerdem zu, im Job nicht ihr Bestes zu geben. Bei den 34- bis 44-Jährigen waren es 24 Prozent und bei den 46- bis 54-Jährigen 17 Prozent. Den niedrigsten Wert hatten hier die ab 55-Jährigen, nur 13 Prozent stimmten der Aussage zu, im Job nicht 100 Prozent ihrer möglichen Leistung zu bringen.

Auch bei der Frage, ob der Job, den die Beschäftigten ausüben, ihrer Ansicht nach sinnvoll ist, gab es einen Unterschied zwischen den Altersgruppen. 17 Prozent der bis 35-Jährigen, 19 Prozent der 34- bis 44-Jährigen, 13 Prozent der 46- bis 54-Jährigen, aber nur acht Prozent der ab 55-Jährigen sahen keinen Sinn in ihrem Job.

Die Hauptfaktoren für mehr Zufriedenheit im Job

Unternehmen, die jedoch glauben, dass allein ein gutes Gehalt und die Arbeitsplatzsicherheit ausreichen, um gute Mitarbeiter zufriedenzustellen und für neue Fachkräfte als Arbeitgeber attraktiv zu sein, irren sich, wie die Studie weiter zeigt.

Zwar sind das Geld und die Arbeitsplatzsicherheit mit 88 und 87 Prozent der Nennungen der Beschäftigten in Deutschland die Hauptkriterien für mehr Zufriedenheit im Job. Doch fast so viele sehen als wichtigste Faktoren zudem eine klare Definition von Verantwortlichkeiten (86 Prozent) und eine kompetente Führung (84 Prozent). Für jeweils 83 Prozent sind eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Kollegen, Kunden und Vorgesetzten sowie eine sinnvolle Tätigkeit mitentscheidend.

Von großer Bedeutung für die Arbeitsmotivation und -zufriedenheit sind für die meisten zudem klar definierte Ziele sowie Tätigkeiten, die den persönlichen Werten entsprechen (jeweils 77 Prozent), und die Möglichkeiten, sein Know-how noch zu erweitern (74 Prozent). 72 Prozent wünschen sich zudem Flexibilität, um Aufgaben und das Arbeitsumfeld zu verändern, und fast zweien von drei Arbeitnehmern, nämlich 65 Prozent, sind flexible Arbeitszeiten wichtig, um im Job zufrieden zu sein.

Vorteil: Fürsorglicher Arbeitgeber

Doch es gibt noch weitere Kriterien, wie sich Firmen als gute Arbeitgeber für potenzielle Bewerber, aber auch für die bereits vorhandenen Arbeitnehmer profilieren können.

Mit einer Gruppen-Unfallversicherung entlasten Unternehmen beispielsweise ihre Mitarbeiter finanziell und sichern sie zudem im Ernstfall besser ab. Versicherbar sind beispielsweise Unfälle, die sich auf Dienstreisen, im Betrieb oder auch im Beruf oder sogar in der Freizeit ereignen.

Auch mit einer betrieblichen Altersvorsorge und/oder einer betrieblichen Krankenversicherung können Firmen ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern. Zudem haben solche Absicherungslösungen oftmals auch für das Unternehmen selbst weitere Vorteile, wie steuerliche Absetzbarkeit und Einsparungen bei den Lohnnebenkosten.

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