Dr. hörtkorn  VERSICHERUNGSMAKLER

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Wie Firmen das Forderungs-Ausfallrisiko minimieren können

Für Unternehmen mit Kunden, die Liquiditätsprobleme oder eine schlechte Zahlungsmoral haben, besteht ein hohes Risiko, dass ihre Forderungen an diese Kunden nicht beglichen werden. Wie sich das Risiko mindern lässt, dass dadurch das Unternehmen selbst in finanzielle Schwierigkeiten gerät.

02.05.2018 (verpd) Nicht immer ist eine Firma beziehungsweise deren Unternehmensführung selbst daran schuld, in eine finanzielle Schieflage zu geraten. Gerade wenn ein Großkunde einer Firma deren Rechnungen nicht oder erheblich verspätet begleicht, kann dies zu Liquiditätsengpässen beim Unternehmen selbst führen. Unternehmen können sich allerdings vor einem solchen Risiko schützen.

Auch bei einem gutgehenden Unternehmen kann sich durch hohe Zahlungsausfälle aufgrund unbeglichener Forderungen der Kunden die Bonität so verschlechtern, dass die Firma selbst in finanzielle Schwierigkeiten gerät und Rechnungen nicht mehr pünktlich begleichen kann. Unternehmens-Verantwortliche können jedoch Sicherungsmaßnahmen treffen, um Forderungsausfällen vorzubeugen.

So ist es insbesondere bei Großaufträgen oft sinnvoll, vor der Auftragsannahme die Bonität des möglichen Kunden bei einschlägigen Anbietern überprüfen zu lassen. Außerdem ermöglicht ein gutes Debitorenmanagement, dass Zahlungsverzögerungen schnell erkannt werden, um umgehend reagieren zu können. Allerdings sind diese Maßnahmen keine 100-prozentige Garantie, dass es nicht doch zu Zahlungsausfällen kommt.

Police gegen Forderungsausfälle

Die Gefahr, dass die eigene Firma aufgrund säumiger Zahler Liquiditätsprobleme bekommt, kann aber durch eine Forderungsausfall-Versicherung beziehungsweise Warenkredit-Versicherung gemindert werden. Je nach vereinbartem Versicherungsumfang übernimmt eine solche Police für das versicherte Unternehmen eine professionelle Bonitätsprüfung des entsprechenden Firmenkunden vor der Auftragsannahme, um das Risiko eines Forderungsausfalls möglichst klein zu halten.

Sollte es dennoch zu Forderungsausfällen kommen, werden also berechtigte Forderungen aus Warenlieferungen oder aus Werk- und Dienstleistungen in einem bestimmten Zeitraum nicht bezahlt, erstattet diese der Versicherer abzüglich einer vereinbarten Selbstbeteiligung. Eine Forderungsausfall-Versicherung wird für fast jede Branche und jede Firmengröße angeboten.

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